Tee - Kultivierung in Thailand Print

Ähnlich wie bei der Kaffeekultivierung findet der Teeanbau in Höhenlagen über 1.000 m statt und wurde in den 80er Jahren aufgrund der Umstellung vom einstigen Opiumanbau weiter vorangetrieben.

Zwei wesentliche Faktoren ergaben dabei den Ausschlag für die qualitativ hochwertige Teekultivierung.

Zum einem war auch hier der aktuelle König (Bhumibol) Thailands Initiator der sogenannten „Royal Development Projects“ um den Bergbewohnern und einstigen Opiumfarmer ein zukunftssicheres alternatives Einkommen zu ermöglich und zum anderen die chinesischen Gemeinden, die in einem Teil der Bergregion Nordthailands  (speziell um den Berg Doi Mae Salong im sogenannten goldenen Dreieck) bereits seit den 50er Jahren heimisch sind und ihr Jahrhunderte altes Wissen rund um den Tee seit dieser Zeit auch anwenden und langsam versuchten die Teeprodukte mehr und mehr zu vermarkten.

Zu den guten Anbaubedingungen dieser Berggegend, dem Wissen der dort beheimateten Menschen, sowie der Unterstützung durch die Entwicklungsprojekte des Königshauses kommt dass in den 90er Jahren mit die besten Teepflanzen (Oolong Tees) aus Taiwan importiert und erfolgreich etabliert wurden.


Speziell um Mae Salong hat sich bis dato eine richtige Teekultur entwickelt, welche auch Touristen anzieht, um die hiesige Berggegend, die Teegärten und Plantagen zu bestaunen und nicht zuletzt sich auch mit Extra Klasse Tee verschiedenster Geschmackrichtungen einzudecken. Neben der Ernte von Hand der nur besten Teeblätter, kommen hier auch moderne Teeaufbereitungsmaschinen für das Erhitzen, Rösten, Rollen, usw. der Tees zum Einsatz.
(näheres zu diesen Teesorten – siehe „Unser Teeangebot & die Produzenten / Mae Salong“)

 

Eine weitere Teespezialität und zugleich Rarität wird von der Shan Bevölkerung, welche in den Grenzregionen zu Myanmar (Birma) leben, kultiviert.

Shan ist eine Provinz (Bundesland) in Myanmar, jedoch haben sich auch einige Dörfer auf der Thailändischen Seite entwickelt, welche seit geraumer Zeit mehr oder weniger kpl. in das Thailändische System integriert sind.
(Näheres zu dieser Teesorte – siehe „Unser Teeangebot & die Produzenten / Ban Kham“)


Heutzutage hat Tee aus Nordthailand bereits einen festen Platz in der „Weltkarte der Tees“ erreicht, stellt jedoch aufgrund seiner noch relativ jungen Geschichte und vor allem auch wegen der Limitiertheit des Angebots, durch begrenzte Anbauflächen stets einen Geheimtipp dar.

(Weitere Details zur Geschichte der Teekultivierung Thailands, speziell um Mae Salong)