Tee - Ban Kham Print

Höhenlage:  1.100 m / Lahu Hilltribes & Shan aus Myanmar

Sorte:  Bai Yai - Wilder Tee (Assam) mit zusätzlichem Röstprozess

Verfügbare Menge Tee:  größere Mengen je nach Verfügbarkeit abrufbar

Für Shops, Cafe`s, Händler usw. auch in unseren „Mystic Hilltribe Thailand“ wiederverschließbaren Verpackungen verfügbar
Hierzu wird jeder Packung Tee Informationsmaterial über dessen Herkunft, sowie eine Empfehlung für den Aufguss beigelegt.

Preise:  je nach Abnahmemenge oder z.B. abgepackt in Ihrer verkaufsfertigen Verpackung oder in unserer „Mystic Hilltribe Thailand“ Verpackung als Wiederverkäufer mit Umsatzbeteiligung, usw. (einfach fragen, um Details und Ihre Wünsche zu besprechen)

Das Dorf Ban Kham liegt in der Provinz Mae Hong Son, nur einen Steinwurf von Myanmar (Birma) entfernt, was man auch durch die Militärsperren auf den Weg dahin erkennen kann. Diesen muss man stets erklären, dass man nur die Teeproduzenten besuchen und Tee kaufen möchte, aber nach etlichen Besuchen sind unsere Gesichter mittlerweilen bekannt und uns werden freundlich die Schranken geöffnet.

Im gesamten Dorf, welches sich relativ weit verstreut, leben ca. 600 Menschen, verteilt auf ca. 150 Haushalte.
Dabei stellen die Bewohner eine Mischung aus den Lahu Hilltribes und den Shan Leuten aus Myanmar dar.
(Shan State  ist eine Provinz in Myanmar und grenzt an Nordthailand)

Für viele Familien stellt der Tee eine zusätzliche Einnahmequelle dar, ohne dass außer dem hohen Zeitaufwand für die Ernten keine Investitionen getätigt werden müssen. So wächst der Tee wild an den Berghängen rund um Ban Kham, wobei auf Düngung und Pflanzenschutzmittel gänzlich verzichtet wird, was somit eine organische Anbauweise darstellt.

Am zentralen Punkt des Dorfes wird der von Hand gepflückte Tee gesammelt und die Pflücker für ihre Arbeit fair bezahlt.
Daraufhin kommen die erfahrenen Teeaufbereiter und zugleich unsere Partner ins Spiel. Im ersten Schritt werden die Teeblätter genau richtig lange in der Sonne getrocknet, daraufhin in einem Feuer beheizten Kessel rotiert, um den Fermentierungsprozess zu unterbinden und wiederum danach in eine rotierende Trommel gegeben, damit sich die Teeblätter zur gewünschten Form kräuseln.

Die Spezialität dieses Tees erfordert daraufhin einen weiteren aufwendigen Schritt, nämlich das Rösten der getrockneten Teeblätter in Bambuskörben, was ihm den letztendlich speziellen Geschmack verleiht.
Von der Pflückung bis hin zum verkaufsfertig sortierten Tee wird alles in Handarbeit und lediglich mit Hilfe von einfachsten Materialien (Feuerkessel, Bambuskörbe…) erledigt.

Der vor allem durch die Röstung geprägte Tee wird als lose Blätter, welche von der Teebaumart Camellia Sinensis stammen, gehandelt.
Dieser besondere Tee kann nicht direkt in eine Kategorie wie grüner oder schwarzer Tee einsortiert werden, sondern weist seinen ganz speziellen eigenen Charakter auf.


Farblich ergibt dies eine orange – braune Tasse mit einer „würzigen Note“. Der Geschmack und der Geruch nicht zuletzt an Natur pur und an das Land, auf dem er wächst erinnert, ohne dabei zu kräftig zu werden.

Für die Aufbereitung je nach Wunsch der Intensität ein paar Teeblätter bei einer Temperatur von ca. 95°C aufgießen.

Ungefähre Ziehzeit sollte ca. 1-2 Minute sein. Natürlich kann dieser Tee auch je nach Belieben mehrmals aufgegossen werden, ohne einen Geschmacksverlust zu erleiden.